Europas größtes Skulpturendorf ist Großschönau

 

Seit dem Jahr 2003 werden in Großschönau im Waldviertel mächtige Holzskulpturen geschaffen. Bisher verfügt die kleine Gemeinde mit ca. 1350 Einwohnern über 58 großvolumige Holzkunstwerke. Diese zwischen 3 und 12,3 Meter hohen Kunstwerke wurden von insgesamt 33 international anerkannten Künstlern erstellt. Aus den jährlichen Symposien entstand bereits der Kunst- & Kultur-Erlebniswanderweg. Ein weiteres Projekt ist es, einen Sternzeichenplatz aus den Skulpturen des 4. internationalen Symposiums zu errichten.

 Überzeugen Sie sich selbst und staunen Sie über die Einzigartigkeit der Kunstwerke!

Holzkunst in Großschönau


Das erste Jahr – 2003 

Motto des Jahres 2003 „Wasser“ und Motto der BIOEM „Holz“ haben eine Symbiose gebildet.

Dabei entstanden zwei (Start-) Kunstwerke aus Holz, die jeweils an den Ortsenden von Großschönau – die des Tschechischen Künstlers Richtung Norden und die des Österreichischen Künstlers Richtung Süden - als so genannte EYE – Catchers ihren Standort haben.

Diese zwei Objekte gelten als Startsignal für den mehrjährigen Ablauf des Symposiums. In den weiteren fünf Jahren soll jährlich ein Internationales Holzbildhauersymposium mit jeweils zwölf nationalen bzw. internationalen Teilnehmern/Künstlern in Großschönau stattfinden.

Es ist angedacht, einen regen Kontakt der Bevölkerung und Künstler zu schaffen bzw. eine Auseinandersetzung zwischen den Künstlern und den Schülern der örtlichen Volksschule in den Unterricht einfließen zu lassen.

 

 

Zweites Jahr – 2004

Dieses Symposium stand unter dem Titel: „Sitzkunst“, zu dem die eingeladenen Künstler Skulpturen zum Verweilen und Rasten schufen.

Im zweiten Jahr stand der Ortskern (öffentliche Plätze) von Großschönau als Aufstellungsorte zur Verfügung. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf Aufstellungsplätze vor den vorhandenen Wirtschaftsbetrieben, wie etwa dem Lebensmittelgeschäft, der Textilfabrik, den Gastronomiebetrieben usw. gelegt.

Die Präsentation der fertigen Skulpturen wurde im Zuge der Eröffnung des Platzes der Elemente in Großschönau durchgeführt. Dabei waren unter anderem der Botschafter aus der Republik Finnland, der Botschafter von Rumänien und Vertreter der nationalen und regionalen Politik.

 

Drittes Jahr – 2005

Ein weiteres Symposium zum Thema „Die vier Elemente: Wasser, Erde, Feuer, Luft“. Die Aufstellungsorte befinden sich entlang eines bereits bestehenden Wanderwegs. Das Wanderwegenetz ist in Großschönau hervorragend ausgebaut und durch die künstlerische Erweiterung für Wanderer und Touristen wieder interessanter gestaltet. Hier galt es zum anfallenden Thema eine intensive Auseinandersetzung mit den vier Elementen an die Künstler zu setzen, jedoch sollte jede Skulptur nur eines dieser Elemente beinhalten. Das Zusammenspiel zwischen den gegenständlichen Objekten der Künstler aus dem Baltikum und den zeitgenössischen modernen Künstlern aus Europa erscheint interessant und auf einem Platz vereint.

 

Viertes Jahr - 2006

Im Mittelpunkt standen die 12 Orte der Gemeinde Großschönau, daher lautete das vorjährige Thema des Symposiums

„Bevölkerung am Lande und ihre Entwicklung – Treffpunkt Dorf“.

Die Aufstellungsorte befinden sich im jeweiligen Ortskern oder an einem speziell gewünschten Platz eines Ortes. Bereits durch mehrere Treffen mit Ortsvertretern und Interessenten der verschiedenen Orte konnten spezielle Wünsche an den jeweiligen Skulpturen in der Ausschreibung an die Künstler bekannt gegeben werden.

Durch die große Vielfalt der Orte war dieses Symposium für die internationalen Künstler und die Beteiligten sehr umfangreich und interessant zu beobachten.

 

Fünftes Jahr - 2007

Symposium zum Thema  „Sternzeichenplatz“

Der Aufstellungsort wird der Platz der Sternzeichen am Wünschelrutenweg sein. Dieser besondere Energieplatz gibt Thema wie auch Ort vor. Hier gilt es zum anfallenden Thema eine intensive Auseinandersetzung mit den 12 Sternzeichen an die Künstler zu setzen. Das Zusammenspiel zwischen den gegenständlichen Objekten der Künstler aus dem Baltikum und den zeitgenössischen modernen Künstlern aus Europa erscheint interessant und auf einem Platz vereint.

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